Betriebsreportage MardinkErscheinungsdatum: 30-03-2017

Bis 1990 hat man sich auf dem landwirtschaftlichen Betrieb Mardink mit Sauen beschäftigt. Danach standen die Milchkühe an erster Stelle, bis Ingo Mardink sich 2010 mit der Legehennenhaltung  ein weiteres Standbein für den Betrieb geschaffen hatte. Legehennen passten arbeitswirtschaftlich gut zu den Milchkühen und brachten mit überschaubarem Einsatz eine gute Rendite. 

Um für vier Generationen (Opa, Mutter, Vater, Sohn u. Tochter) sorgen zu können, entschied er sich mit seiner Frau Carmen für Legehennen in Freilandhaltung und baute einen Stall für 24.000 Tiere. Mardinks NOVOgen Brown Light-Hennen haben inklusive Wintergarten mit 7 Tieren pro m² mehr Platz als gesetzlich vorgeschrieben. Normalerweise werden nur 20.000 Tiere eingestallt. Da die Besatzdichte im Stall auch zukünftig ein wichtiges Thema sein wird, hat Herr Mardink nicht lange überlegt und nahm an einem Projekt mit nicht Schnabel behandelten Hennen teil.

Von den eigenen Erfahrungen, dem Austausch mit Projektpartnern und der zusätzlichen Beratung konnte man auf dem Hof Mardink profitieren. Daneben experimentierte Herr Mardink noch mit der zusätzlichen Fütterung von Maissilage. Da eine zusätzliche Fütterung aber arbeitswirtschaftlich nur vollautomatisch funktionieren kann, musste er sich überlegen, wie eine zusätzliche Fütterung funktionieren kann. Nach über einem halben Jahr experimentieren und tüfteln war 2014 dann die eigene Maissilage-Fütterungsanlage fertig. 
 
5x am Tag bekommen die Hennen über ein Rohrsystem nun geschredderten Mais in den Wintergarten neben dem Stall. Sobald die Maschine die ersten Geräusche von sich gibt, rennen und flitzen die Hennen herbei. 

Die Silage ist neben dem normalen Futter, den Pickblöcken und dem Heu quasi wie die Nachspeise für den Menschen, erklärt Mardink. Nicht als Futterersatz, aber als willkommene Abwechslung und als Beschäftigung der Hennen. Durch alle Maßnahmen haben die Hennen insgesamt eine bessere Darmgesundheit, sind vital und gesund. Neben dem ruhigen und ausgeglichenen Wesen der NOVOgen-Hennen ist Herr Mardink auch vom Federkleid der Hennen beeindruckt. 

Inzwischen kalkuliert Ingo Mardink mit etwas geringeren Futterkosten durch die Silage, was aber nur ein positiver Nebeneffekt ist. Seine ständige Beobachtung der Tiere und seine Innovationskraft haben Ingo Mardink aus Wilsum in der Grafschaft Bentheim den Titel Geflügelhalter des Jahres 2016 eingebracht. Er ist der Gewinner des CeresAward. Wir sagen dazu nochmals Herzlichen Glückwunsch!

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